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Der 2.Weltkrieg war vor 5 Jahren zuende gegangen, die D-Mark war noch nicht einmal zwei Jahre alt.

Man hatte zwar keinen Hunger mehr, aber was lag nahe, zu den damalig niedrigen Löhnen etwas Zusätzliches auf den Tisch der Familie zu bringen?

So versammelten sich im späten Frühjahr 1950 Gartenfreunde in einer Celler Gaststätte, um mit dem damaligen Vorsitzenden des Bezirksverbandes, Gartenfreund Ebel, die Möglichkeit zur Einrichtung einer Kleingartenanlage im Ortsteil Vorwerk zu besprechen. Am gleichen Tag wurde die Gründung eines Kleingartenvereins beschlossen.

Im ersten amtlichen Vermerk der Stadt Celle in dieser Angelegenheit heißt es:

..... die Stadt hat in Vorwerk Gelände, welches zum Teil jetzt bebaut wird. Dabei bleibt an der Bahn entlang am Karrenweg ein Geländestreifen zwischen dem Karrenweg und der Ostgrenze der Siedlergrundstücke übrig, der von dem alten Teich (im Süden) und dem Bosteler Weg (im Norden) durchgeführt werden kann und etwa 9-10 Morgen groß ist. Dazu lassen sich nehmen die Flächen rechts des Karrenweges um den Teich herum und der Teich selbst, der zugeschüttet werden soll (! !). Im Norden lässt sich der Streifen bis nach Vorwerk verlängern, so dass eine Grünzone entlang der Bahnlinie entsteht.

Nach Süden lässt sich das Kleingartengelände auch vergrössern entlang der Bahn bis zur Sprengerstraße... ..

Es blieb aber bei der jetzt kleinen Regelung mit 83 Gärten.

Im Frühjahr 1951 wurden die ersten Parzellen abgesteckt und für die Kleingärtner begann die mühevolle Arbeit der Urbarmachung ihrer Gärten. Es sollen meterhohe Berge von Unkraut und Quecke kompostiert worden sein. Steine in großer Menge und auch Unrat mussten geräumt werden. Im Herbst konnte erstmals Gemüse geerntet werden, dass, wen wundert's, allen sehr gut schmeckte! Einen ausgesprochenen Freizeitgarten zum Ausruhen soll es damals nicht gegeben haben.

Bereits am 1.0ktober 1951 konnte der Pachtvertrag mit der Stadt Celle unterschrieben werden. Der Regierungspräsident in Lüneburg anerkannte am 10.0ktober 1952 die Gemeinnützigkeit des Vereins.

Was hat sich in den letzten 50 Jahren ereignet?

Mit finanzieller Hilfe der Stadt wurde der Außenzaun um das Vereinsgelände gezogen und die Eingänge mit verschliessbaren Toren versehen. Die Wege wurden nach und nach befestigt. Die verschliessbaren Tore wurden 1979 entfernt. Damit war die Kolonie für die Öffentlichkeit geöffnet und wurde zum „Öffentlichen Grün".

Alle Gärten verfügen über einen Wasser- und Stromanschluss.



Kleingärtnerverein Karrenweg e.V.